SOS Kinderdorf
Wenn ein Kind in ein SOS-Kinderdorf kommt, hat es meist Schlimmes durchlebt und mehrere Stationen hinter sich. Irgendwann hat das Jugendamt die Notbremse gezogen und entschieden, dass sich die leiblichen Eltern nicht mehr um ihren Nachwuchs kümmern dürfen.
Alkoholprobleme, der Verlust des Arbeitsplatzes, Geldsorgen, Überforderung, Vernachlässigung – die Gründe sind vielschichtig. Damit es erst gar nicht so weit kommt, bieten viele SOS-Kinderdorfeinrichtungen Familienstärkungsprogramme an. Die SOS-Mitarbeiter wollen helfen, bevor Familien von ihren Sorgen erdrückt werden.
Viele kleine Schritte führen zum Ziel
Viele kleine Schritte – die am Ende meist zum Ziel führen. Mittlerweile hat sich der Aktionsradius der Familienhelfer stark vergrößert, die Zusammenarbeit mit Schulen, Ärzten, der Polizei oder anderen sozialen Beratungsstellen ist intensiver geworden. So besuchen in einem Modellprojekt zwei Sozialarbeiter aus dem SOS-Kinderdorf die nahe gelegenen Haupt- und Förderschulen und diskutieren dort über Probleme wie Mobbing, fehlende Zukunftsaussichten oder Gewalt. „Die Schüler sehen uns nicht als Spione der Lehrer, sondern als echte Helfer in Konfliktsituationen“, berichtet Inga Martensen von der SOS-Familienhilfe Raisdorf über den Erfolg des Projekts.
Mehr Informationen zu SOS-Kinderdorf:

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen das SOS-Kinderdorf vorstellen. Sie erfahren Wissenswertes über das Angebot und die Philosophie, die dahinter steht. Viel Spaß!
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